So neu ist die „Neue deutsche Rechtschreibung“ gar nicht mehr …

Im deutschen Schriftverkehr nutzt man allgemeingültig die Schreibweise des DUDEN.

Das wohl allseits bekannte Werk erschien erstmals 1880 als schmales Bändchen von gut 200 Seiten und rund 27.000 Stichwörtern. Heutzutage lesen wir bereits in der 25. Auflage des millionenfach bewährten Standardwerks. Die ständige Pflege, Erweiterung und Aktualisierung endet bis heute in einem aktuellen Werk der gültigen amtlichen Rechtschreibung. Es enthält mehr als 135.000 Einträge samt Entlehnungen aus fremden Sprachen, Teilen der deutschen Gegenwartssprache, Regeln zur Rechtschreibung und Zeichensetzung, Sprachstatistik, Empfehlungen zur Darstellung der Zahlen und Zeichen.

Die ständige Entwicklung der Sprache, die Spracheinflüsse, gesellschaftliche Entwicklungen formen die Sprache weiter. Daher einigen wir uns heutzutage auf den Stand der 25. Auflage des Nachschlagewerkes.

Die Fähigkeit, korrekt zu schreiben, behauptet ihren hohen Stellenwert auch im Zeitalter computergestützter Informations- und Kommunikationsprozesse. Vereinheitlichung der Schreib- und Darstellungsweisen ist Grundlage zum „richtigen Schreiben“. Wer könnte sonst bereits im Diktat der Schulkinder festlegen, was nun richtig, was falsch geschrieben ist?

Wir bezeichnen heute die „Neue deutsche Rechtschreibung“ als das Resultat aus der Rechtschreibreform von 1996 mit ihren nachträglichen Änderungen von 2004 und 2006. Am 2. März 2006 hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die vom Rat für deutsche Rechtschreibung vorgeschlagenen Änderungen übernommen, die seit dem 1. August 2006 gelten und mit dem 1. August 2007 verbindlich wurden. Nach wie vor existieren teilweise etliche Schreibweisen nebeneinander. Der Duden empfiehlt jeweils eine Schreibweise, diese ist dann diejenige, welche wir im Büro von MeaScriba verbindlich und einheitlich nutzen.